Bewertung

Immobilienbewertung

Die Immobilienbewertung ermittelt den aktuellen Wert von Haus, Wohnung oder Grundstück – die Grundlage für Verkauf, Finanzierung, Erbschaft und Vermögensplanung.

Die Immobilienbewertung bestimmt den aktuellen Wert einer Immobilie auf Basis von Lage, Zustand, Ausstattung und Marktlage. Je nach Anlass reicht das Spektrum von der kostenlosen Online-Ersteinschätzung über die fundierte Marktwerteinschätzung eines Maklers bis zum gerichtsfesten Verkehrswertgutachten eines öffentlich bestellten Sachverständigen.

Die drei normierten Verfahren

Profis bewerten nach der Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV) mit drei Verfahren: dem Vergleichswertverfahren über reale Verkaufspreise, dem Ertragswertverfahren über nachhaltige Erträge und dem Sachwertverfahren über Substanz und Bodenwert. Welche Methode passt, hängt von Objektart und Datenlage ab.

Typische Anlässe

  • Verkauf: Der Angebotspreis entscheidet über Verkaufsdauer und Erlös.
  • Erbschaft und Schenkung: Realistische Werte gegenüber Finanzamt und Miterben.
  • Scheidung: Grundlage für Zugewinnausgleich und Vermögensaufteilung.
  • Finanzierung: Banken rechnen mit dem Beleihungswert.

Worauf es ankommt

Eine gute Bewertung verbindet Daten mit Ortskenntnis. Gerade im kleinteiligen Stuttgarter Markt entscheidet die Mikrolage über den Wert – pauschale Online-Rechner liefern eine erste Spanne, ersetzen aber nicht den geschulten Blick vor Ort.

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Häufige Fragen

Die Online-Ersteinschätzung ist kostenlos, ebenso die Marktwerteinschätzung des Maklers im Verkaufsfall. Ein gerichtsfestes Vollgutachten kostet je nach Objekt meist 1.500 bis 3.000 Euro.

Sie liefern eine gute erste Preisspanne auf Datenbasis – die Mikrolage, den Zustand und Besonderheiten des Objekts kann aber nur eine Bewertung vor Ort korrekt erfassen.

Grundbuchauszug, Grundrisse mit Wohnflächenberechnung, Energieausweis und Nachweise über Modernisierungen – je vollständiger, desto präziser das Ergebnis.