Finanzierung

Restschuld

Die Restschuld ist der Betrag, der nach Ende der Zinsbindung noch offen ist und meist über eine Anschlussfinanzierung weiterläuft.

Die Restschuld ist der Teil des Darlehens, der zu einem bestimmten Zeitpunkt noch nicht getilgt ist, typischerweise am Ende der Sollzinsbindung. Bei einem klassischen Annuitätendarlehen zahlen Sie das Darlehen nicht vollständig innerhalb der Zinsbindung zurück. Was übrig bleibt, ist die Restschuld, die Sie weiterfinanzieren oder ablösen müssen.

Wie die Restschuld entsteht

Ihre Monatsrate besteht aus Zins und Tilgung. Am Anfang fließt viel in den Zins, später wächst der Tilgungsanteil. Nach Ablauf der vereinbarten Bindung ist ein Rest offen. Wie hoch dieser ausfällt, hängt vor allem von der Anfangstilgung und der Länge der Zinsbindung ab.

Restschuld gezielt senken

Sie können die Restschuld klein halten, indem Sie früh stärker tilgen. Auch Sondertilgungen helfen, falls der Vertrag sie erlaubt. Schon ein Prozentpunkt mehr Anfangstilgung macht über zehn Jahre einen deutlichen Unterschied. Ein Volltilgerdarlehen vermeidet die Restschuld sogar ganz, weil das Darlehen am Laufzeitende bei null landet.

  • Höhere Anfangstilgung senkt die spätere Restschuld
  • Sondertilgungen reduzieren den offenen Betrag zusätzlich
  • Längere Sollzinsbindung verschiebt das Zinsrisiko nach hinten

Warum die Restschuld wichtig ist

Die Restschuld bestimmt, mit welcher Summe Sie in die Anschlussfinanzierung gehen, und damit Ihr Zinsänderungsrisiko. Bei den hohen Kaufpreisen rund um Stuttgart kann eine große Restschuld bei gestiegenen Zinsen die Rate spürbar erhöhen. Wie Sie Tilgung und Bindung sinnvoll wählen, klären Sie mit Ihrer Bank oder Finanzierungsberatung. Strudel Immobilien begleitet den Kaufprozess und behält die Gesamtkosten mit im Blick.

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Häufige Fragen

Die Restschuld wird nach Ende der Zinsbindung fällig. Meist lösen Sie sie nicht sofort ab, sondern führen sie über eine Anschlussfinanzierung weiter.

Mit einer höheren Anfangstilgung und mit Sondertilgungen, sofern der Vertrag sie zulässt. Ein Volltilgerdarlehen vermeidet die Restschuld ganz.

Je höher die Restschuld, desto stärker schlagen geänderte Zinsen auf die neue Rate durch. Eine kleine Restschuld senkt dieses Risiko.