Finanzierung

Hypothek

Die Hypothek ist ein Grundpfandrecht, das streng an ein konkretes Darlehen gebunden ist – heute weitgehend von der Grundschuld abgelöst.

Die Hypothek ist ein Grundpfandrecht zur Sicherung eines Darlehens, das – anders als die Grundschuld – streng akzessorisch ist: Sie ist untrennbar an die konkrete Darlehensforderung gebunden. Mit jeder Tilgungszahlung sinkt die Hypothek automatisch mit; ist das Darlehen vollständig zurückgezahlt, erlischt sie und wandelt sich in eine Eigentümergrundschuld.

Hypothek vs. Grundschuld

In der Praxis hat die Grundschuld die Hypothek nahezu vollständig verdrängt – über 90 Prozent der Immobilienfinanzierungen werden heute über Grundschulden besichert, weil sie flexibler wiederverwendbar sind. Umgangssprachlich wird „Hypothek" trotzdem oft als Synonym für jede Immobilienfinanzierung verwendet – etwa bei der Umkehrhypothek für Eigentümer im Ruhestand.

Relevanz für Eigentümer

Wer eine ältere Immobilie erbt oder kauft, findet im Grundbuch gelegentlich noch eingetragene Hypotheken aus früheren Jahrzehnten. Vor einem Verkauf sollten solche Altlasten über eine Löschungsbewilligung bereinigt werden – ein aktueller Grundbuchauszug schafft hier frühzeitig Klarheit.

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Häufige Fragen

Die Hypothek ist streng an das konkrete Darlehen gebunden und sinkt mit jeder Tilgung; die Grundschuld besteht unabhängig von der Forderung und ist deshalb flexibler wiederverwendbar.

Aus Gewohnheit – umgangssprachlich steht „Hypothek" für jede Immobilienfinanzierung, obwohl heute fast ausschließlich Grundschulden eingetragen werden.

Ist das Darlehen längst getilgt, sollte sie vor einem Verkauf gelöscht werden – mit Löschungsbewilligung des Gläubigers. Ein aktueller Grundbuchauszug zeigt, ob Handlungsbedarf besteht.