Vermietung
Mietnomaden
Mietnomaden mieten Wohnungen, ohne die Miete zu zahlen, und richten oft Schäden an, weshalb eine sorgfältige Mieterauswahl so wichtig ist.
Als Mietnomaden bezeichnet man Mieter, die von Anfang an nicht vorhaben, die vereinbarte Miete zu zahlen. Sie ziehen ein, leisten kaum oder keine Zahlungen und hinterlassen die Wohnung häufig in schlechtem Zustand. Für Vermieter entsteht dadurch ein finanzieller Schaden, der sich über Monate ziehen kann. Der Begriff ist kein Rechtsbegriff, beschreibt aber ein reales Risiko.
Welcher Schaden entstehen kann
Bleibt die Miete aus, muss der Vermieter ein Räumungsverfahren einleiten. Das kostet Zeit und Geld, weil eine Räumung nur über ein Gericht und einen Gerichtsvollzieher möglich ist. Hinzu kommen oft ausstehende Betriebskosten und Reparaturen nach dem Auszug. Die Kaltmiete fällt über Monate aus, während die laufenden Kosten für den Vermieter weiterlaufen.
So beugen Vermieter vor
- Mieterselbstauskunft vor Vertragsschluss einholen
- Bonität über eine SCHUFA-Auskunft prüfen
- Eine Mietkaution von bis zu drei Nettokaltmieten vereinbaren
- Gehaltsnachweise und Vormieterbescheinigung erfragen
Sorgfältige Auswahl statt Vorurteil
Eine gründliche Prüfung ist erlaubt, muss aber datenschutzkonform bleiben. Vermieter dürfen nur Daten erfragen, die für das Mietverhältnis nötig sind. Pauschale Vorurteile helfen nicht weiter. Entscheidend ist ein nachvollziehbares Bild von Zahlungsfähigkeit und Zuverlässigkeit. Für Vermieter in Stuttgart, wo der Markt angespannt und die Mieten hoch sind, lohnt sich besondere Sorgfalt. Wer auf eine seriöse Vorauswahl setzt, hat selten Probleme. Bei rechtlichen Fragen ist eine individuelle Beratung sinnvoll. Strudel Immobilien übernimmt die seriöse Auswahl der Mieter, prüft Unterlagen sorgfältig und reduziert so das Risiko deutlich.
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Häufige Fragen
Helfen können eine Mieterselbstauskunft, eine Bonitätsprüfung über die SCHUFA, Gehaltsnachweise und eine Mietkaution von bis zu drei Nettokaltmieten. Eine sorgfältige Auswahl senkt das Risiko deutlich.
Sie dürfen eine Bonitätsauskunft erfragen, müssen dabei aber den Datenschutz wahren. Erlaubt sind nur Angaben, die für das Mietverhältnis wirklich relevant sind.
Bei ausbleibender Miete sollten Vermieter rasch handeln, mahnen und gegebenenfalls kündigen. Reicht das nicht, ist ein Räumungsverfahren nötig. Eine individuelle Beratung hilft beim Vorgehen.