Finanzierung

Eigenkapitalquote

Die Eigenkapitalquote zeigt, welchen Anteil der Gesamtkosten Sie aus eigenen Mitteln tragen, und beeinflusst Zins und Finanzierungschancen.

Die Eigenkapitalquote gibt an, welchen Anteil der gesamten Kaufkosten Sie aus eigenen Mitteln finanzieren, statt ihn über ein Darlehen aufzunehmen. Sie wird in Prozent der Gesamtkosten ausgedrückt und ist eine der wichtigsten Kennzahlen, wenn eine Bank Ihre Finanzierung prüft. Je höher die Quote, desto sicherer wirkt das Vorhaben.

So berechnen Sie die Eigenkapitalquote

Setzen Sie Ihr verfügbares Eigenkapital ins Verhältnis zu den Gesamtkosten. Diese bestehen aus Kaufpreis und Kaufnebenkosten wie Grunderwerbsteuer, Notar und Grundbuch. Bringen Sie zum Beispiel 120.000 Euro bei Gesamtkosten von 500.000 Euro ein, liegt die Eigenkapitalquote bei 24 Prozent.

Warum die Quote so wichtig ist

Eine solide Eigenkapitalquote senkt den Beleihungsauslauf und damit oft den Zins. Als Faustregel gilt, die Kaufnebenkosten aus eigenen Mitteln zu tragen und zusätzlich Eigenkapital für den Kaufpreis bereitzustellen. Mehr Eigenkapital bedeutet kleinere Restschuld und mehr Sicherheit.

  • Höhere Quote: bessere Konditionen und geringeres Risiko
  • Sehr niedrige Quote: schwierigere Finanzierung, höhere Zinsen
  • Eigenleistung beim Bau kann das Eigenkapital ergänzen

Eigenkapital in der Region Stuttgart

In Stuttgart und Umgebung sind die Kaufpreise hoch, deshalb braucht es hier oft eine größere Summe, um eine gute Quote zu erreichen. Zum Eigenkapital zählen Ersparnisse, Bausparguthaben oder ein bereits bezahltes Grundstück. Auch eine geplante Schenkung in der Familie kann das Eigenkapital aufstocken. Wie viel in Ihrem Fall sinnvoll ist, klärt die Bank oder Finanzierungsberatung. Strudel Immobilien hilft Ihnen, ein Objekt zu finden, das zu Ihrem finanziellen Rahmen passt.

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Häufige Fragen

Üblich ist, mindestens die Kaufnebenkosten selbst zu tragen und zusätzlich einen Teil des Kaufpreises aus Eigenkapital zu finanzieren. Mehr Eigenkapital verbessert die Konditionen.

Dazu gehören Ersparnisse, Tages- und Festgeld, Bausparguthaben, Wertpapiere sowie ein bereits bezahltes Grundstück oder erbrachte Eigenleistungen.

Eine Vollfinanzierung ist möglich, aber teurer und meist nur bei sehr guter Bonität sinnvoll, weil der Beleihungsauslauf und damit das Risiko steigen.