Finanzierung
Yield
Yield ist der englische Fachbegriff für die Immobilienrendite – Standard-Vokabular institutioneller Investoren und internationaler Marktberichte.
Yield (englisch für Ertrag/Rendite) bezeichnet im Immobilienkontext die Verzinsung des eingesetzten Kapitals durch Mieterträge. Der Begriff dominiert internationale Marktberichte und die Sprache institutioneller Investoren – auch für deutsche Märkte wie Stuttgart werden Büro- und Wohnrenditen als Yields ausgewiesen.
Die wichtigsten Varianten
- Gross Yield (Bruttorendite): Jahresmiete geteilt durch Kaufpreis – das Gegenstück zur x-fachen Jahresmiete.
- Net Yield (Nettorendite): berücksichtigt zusätzlich Kaufnebenkosten und nicht umlegbare Bewirtschaftungskosten – die ehrlichere Zahl.
- Prime Yield (Spitzenrendite): die Rendite für Top-Objekte in bester Lage; sie gilt als Marktbarometer – sinkende Prime Yields bedeuten steigende Preise.
Einordnung für Eigentümer
Wer an Investoren verkauft – etwa ein Mehrfamilienhaus –, sollte die Yield-Logik der Käuferseite kennen: Sie kalkulieren vom Ertrag rückwärts zum maximalen Kaufpreis. Saubere Mietaufstellungen und nachvollziehbare Kosten sind hier das beste Verkaufsargument; die Bewertungsmechanik dahinter liefert das Ertragswertverfahren.
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Häufige Fragen
Der Gross Yield teilt die Jahresmiete durch den Kaufpreis; der Net Yield zieht zusätzlich Kaufnebenkosten und nicht umlegbare Bewirtschaftungskosten ab – er ist die ehrlichere Kennzahl.
Er misst die Rendite für Top-Objekte in Bestlage und gilt als Marktbarometer: Sinkende Prime Yields bedeuten steigende Preise und umgekehrt.
Sie sind Kehrwerte: Ein Gross Yield von 4 Prozent entspricht der 25-fachen Jahresmiete als Kaufpreis.