Sanierung & Energie

Kernsanierung

Bei der Kernsanierung wird ein Gebäude bis auf die tragende Substanz zurückgebaut und technisch komplett erneuert – fast ein Neubau im alten Kleid.

Die Kernsanierung ist die umfassendste Form der Sanierung: Das Gebäude wird bis auf die tragende Grundsubstanz – Rohbau, Fundament, teils Dachstuhl – zurückgebaut und anschließend vollständig neu aufgebaut. Erneuert werden typischerweise Elektrik, Sanitär, Heizung, Fenster, Dämmung, Böden und Innenausbau.

Wann sich eine Kernsanierung lohnt

Kandidaten sind Gebäude mit guter Substanz und großem Modernisierungsstau – etwa Gründerzeithäuser oder Nachkriegsbauten in gefragten Lagen. Im Raum Stuttgart, wo Bauland knapp und Abriss-Neubau oft baurechtlich heikel ist, kann die Kernsanierung der wirtschaftlichste Weg zu zeitgemäßem Wohnraum sein. Die Kosten liegen häufig bei 60 bis 80 Prozent eines vergleichbaren Neubaus.

Wirkung auf die Bewertung

Eine dokumentierte Kernsanierung setzt die Restnutzungsdauer des Gebäudes praktisch neu auf – in der Immobilienbewertung wird das Objekt ähnlich einem Neubau des Sanierungsjahres behandelt. Entscheidend ist die lückenlose Dokumentation aller Gewerke: Sie macht den Wertsprung für Gutachter, Banken und Käufer nachvollziehbar.

Kostenfreie Immobilienbewertung

Was ist Ihre Immobilie wirklich wert?

Kostenfrei 100% vertraulich und sicher Tagesaktuelle Preise
Sprengnetter geprüfter Schätzwert
5 Sterne bei Google
Ersteinschätzung in 2 Minuten.

Häufige Fragen

Häufig 60 bis 80 Prozent eines vergleichbaren Neubaus – je nach Substanz, Standard und Region. Eine belastbare Zahl liefert nur die objektbezogene Kostenschätzung.

Das entscheiden Substanz, Baurecht und Wirtschaftlichkeit: Wo Bebauungsplan oder Bestandsschutz den Neubau einschränken – wie oft im Stuttgarter Bestand –, ist die Kernsanierung häufig der bessere Weg.

Sie setzt die Restnutzungsdauer praktisch neu auf; bewertet wird das Objekt ähnlich einem Neubau des Sanierungsjahres – lückenlose Dokumentation aller Gewerke vorausgesetzt.